23 Millionen

Menschen befinden sich in einer humanitärer Notlage

12 Millionen

Kinder benötigen humanitäre Hilfe

21 Millionen

Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser

Medair leistet in Afghanistan mit Unterstützung der Europäischen Union weiterhin lebensrettende integrierte Soforthilfe in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und sauberes Wasser sowie sanitäre Anlagen. Besonders schutzbedürftige Mitglieder der Gemeinschaften wie Frauen und Kinder sowie ältere Menschen in schwer erreichbaren Regionen in Kandahar und Uruzgan stehen im Fokus.

Mit unseren Maßnahmen erreichen wir mehr als 200.000 Menschen. Ziel bleibt die Reduzierung der Sterblichkeit und Krankheitsrate in den Regionen.

„Der Kampf gegen die Unterernährung bei Kindern unter fünf Jahren sowie bei schwangeren und stillenden Frauen ist eine der zentralen Maßnahmen von Medair in Afghanistan“, erläutert Medair-Landesdirektorin Aimee George. Dies soll durch einen kombinierten  Ansatz aus Ernährungs- und Gesundheitsdiensten erreicht werden, der in acht stationären Kliniken angeboten wird. Dies beinhalte auch Aufklärungsgespräche und Konsultationen zur psychischen Gesundheit, Ernährungs- und Hygienepraktiken. Zusätzlich sind weitere acht mobile Teams im Einsatz, um Menschen zu erreichen, die von der Versorgung abgeschnitten sind. Bestandteil des Maßnahmenpakets ist zudem die Bereitstellung von sauberem Wasser und hygienischen Einrichtungen.

In Afghanistan herrscht eine der komplexesten humanitären Krisen der Welt. Dürren und Überschwemmungen, Wirtschaftskrise und die Folgen eines jahrzehntelangen Konfliktes halten Millionen von Menschen in einem Kreislauf der Not gefangen.

Annähernd 23 Millionen Afghaninnen und Afghanen benötigen dringend
humanitäre Hilfe. Familien haben oft nicht genug zu essen, und es fehlt der Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten und sauberem Wasser. Besonders alarmierend: Mehr als 3,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren leiden unter akuter Unterernährung.

Während viele Geber ihre Unterstützung wegen politischen und sicherheitspolitischen Bedenken reduziert oder ausgesetzt haben und internationale Hilfsorganisationen Afghanistan verlassen, wird MEDAIR den notleidenden Menschen im Land weiterhin dringend benötigte Hilfe zukommen lassen.

Unsere Hilfsmaßnahmen in Afghanistan werden von der Europäischen Union unterstützt.

502.643

Menschen wurden 2024 direkt unterstützt.

376.860

Menschen profitierten von unseren Gesundheitsdiensten.

44.000

Haushalte erhielten 2024 Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Unsere Maßnahmen in Afghanistan

"Wir sind seit 1996 in Afghanistan tätig. Unsere kontinuierliche Präsenz ist ein Zeichen der Hoffnung für die Menschen vor Ort. Und tatsächlich haben wir trotz aller Herausforderungen das Leben vieler bedürftiger Menschen verbessert." Britta Kollberg, Geschäftsführende Vorständin MEDAIR Deutschland

Warum Ihre Spende bei EU-Projekten mehr bewirkt

Dazu muss man wissen, dass alle diese Projekte „nur“ kofinanziert sind. Das bedeutet, Medair muss bei jedem EU-geförderten Projekt einen Eigenanteil leisten, um diese Programme – von denen einige über ein Budget von mehreren Millionen Euro verfügen – umsetzen zu können.

Diesen Eigenanteil, der im Durchschnitt annähernd 10 Prozent des Gesamt-Projektvolumens beträgt, deckt Medair unter anderem durch private Spenden – also Ihren Beitrag.

Das bedeutet gleichzeitig, dass Ihre Spende einem sehr großen Projekt zugutekommt, das mit Privatspenden allein nicht zu finanzieren gewesen wäre. 

Somit hilft Ihre Spende, bedeutend mehr Menschen zu unterstützen – und vervielfacht damit ihre Wirkung und ihren Wert.  

Selbstverständlich erfüllen wir die hohen EU-Standards, was die Dokumentation über die Verwendung der Gelder betrifft. Seien Sie versichert, dass wir genauso verantwortungsvoll mit Ihrer Spende umgehen!

"Früher mussten wir stundenlang laufen, um Wasser aus einem schmutzigen Brunnen zu holen. Wir litten oft an Durchfall und Hautinfektionen. Jetzt haben wir dank MEDAIR einen Wassertank in der Nähe unseres Dorfes, und wir können uns regelmäßig die Hände und das Gesicht waschen. Das hat unsere Gesundheit und unsere Würde verbessert." Mohammad, Vater von vier Kindern in Südafghanistan