Mehr als 2,3 Millionen Menschen in Madagaskar benötigen humanitäre Hilfe.

Zyklone, Überschwemmungen und Dürren: Dieser  lebensbedrohliche und wiederkehrende Wechsel der Naturkatastrophen, der meist mit dem Verlust der Lebensgrundlage einhergeht, führt in Madagaskar dazu, dass mehr als 2,3 Millionen Menschen humanitäre Hilfe benötigen.

Um den besonders betroffenen Menschen in den Regionen Vondrozo und Midongy im Südosten des Landes zu helfen, hat Medair mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union am 1. Mai 2025 ein neues Projekt gestartet.

Ziel ist es, die Erkrankungs- und Sterblichkeitsrate zu reduzieren. Insbesondere schwangere und stillende Frauen sowie Kinder und Menschen mit Beeinträchtigungen sollen profitieren. Die Projektdauer beträgt ein Jahr. Unsere Maßnahmen umfassen die Behandlung von Unterernährung, die Bereitstellung medizinischer Dienste – auch um Krankheitsausbrüchen vorzubeugen – und die Versorgung mit sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen (WASH). Dabei arbeitet Medair eng mit lokalen Gesundheitszentren zusammen, um effiziente Hilfe zu leisten. Der Einsatz von mobilen Gesundheitsteams gewährleistet, dass auch Menschen in schwer erreichbaren Regionen versorgt werden können. Um die Akzeptanz und Resilienz für künftige
Krisen innerhalb der betroffenen Gemeinden zu erhöhen, setzt Medair geschulte Gesundheitshelfer direkt in den Dörfern ein.

Schauen Sie sich dazu unser Video auf You Tube an …


"Mit unseren Maßnahmen erreichen wir mehr als 65.000 Menschen im Südosten Madagaskars. Die Menschen in diesem Land geraten von einer Krise in die nächste, und die Aussichten auf Stabilität scheinen in weiter Ferne zu liegen. Sie sind gegenüber den Naturgewalten besonders verwundbar. Wir möchten ihnen helfen, ihre Grundbedürfnisse zu decken. " Gaelle Deperrier, Medair-Landesdirektorin Madagaskar


Unser Einsatz in Madagaskar

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