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Thomas Brand
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PRESSEMELDUNGEN

Team MEDAIR erradelt über 30.000 Euro Spenden für Menschen in Not

Trotz Dauerregens fahren rund 300 Radfahrerinnen und Radfahrer auf vier Schleifen durchs Ruhrgebiet

(Bochum/Wiesbaden – 31. August 2021) Das Team MEDAIR, das am Sonntag bei den RuhrChallenges gestartet war, hat mit seiner Spenden-Radtour über 30.000 Euro an Spenden eingefahren. Auch der Dauerregen am Sonntag konnte die zehnköpfige Truppe, die für die Not- und Katastrophenhilfsorganisation MEDAIR am Start war, und etwa 290 weitere Radfreunde nicht abhalten.

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Jahrhunderthalle ist Start und Ziel für erste RuhrChallenges – Team MEDAIR tritt zur Spendentour an

(Bochum/Wiesbaden – 19. August 2021) Über 370 Rennradfahrer, Trekkingradler oder E-Bike- Freunde starten am Sonntag, 29. August, von der Nordwiese der Bochumer Jahrhunderthalle zu den ersten RuhrChallenges. In allen vier Himmelsrichtungen fahren sie in großen Schleifen zwischen 100 und 240 Kilometern durch die ehemalige Industrieregion. Durchtrainierte Sportler sind ebenso dabei wie passionierte Gelegenheitsradler.

 

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Bangladesch: Medair hilft nach Feuer
im Rohingya-Flüchtlingslager

(Wiesbaden, 25. März 2021) Unmittelbar nachdem das Feuer im Flüchtlingslager Kutupalong am 22.März 2021 mindestens 45.000 Menschen obdachlos gemacht hatte, startete die internationale, humanitäre Hilfsorganisation Medair mit ihrer Reaktion auf das verheerende Feuer. In Kooperation mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) und World Concern leitet Medair den Einsatz in einem besonders vom Feuer betroffenen Teil des Lagers (Camp 8 East). Im Lager in Kutupalong leben über 600.000 geflüchtete Rohingya. Mindestens 15 Menschen wurden getötet, 560 verletzt, weitere 400werden noch vermisst.
„Dieser Schicksalsschlag ist für die Menschen, die schon so viel durchgemacht haben, verheerend“, erklärt Rachel Hirons, Landesdirektorin für Medair in Bangladesch. „Wir konzentrieren uns darauf, Direkthilfe für Familien zu leisten, die ihre Unterkunft verloren haben. Angesichts der nahenden Regenzeit und der damit verbundenen Gefahr von Wirbelstürmen zählt jede Sekunde.“
Der Bedarf im Bereich Unterkünfte und Hygiene ist enorm. Medair versorgt Familien mit Notfall-Kits, in denen Dinge wie Bambusstangen, Planen, Seile, Decken und Moskitonetze enthalten sind. Sie werden genutzt um schnell provisorische Unterkünfte zu errichten. Die Verteilaktion hat bereits begonnen und Medair hofft, bis Sonntag, 27. März, etwa 800 Haushalte versorgt zu haben.
Die Rohingya-Krise begann im August 2017, als Familien der Rohingya vor der Gewalt im Bundestaat Rakhine in Myanmar flohen. Für viele der Geflüchteten ist das Feuer somit das zweite Mal, dass sie alles verlieren. Medair arbeitet seit September 2017 in Bangladesch und bietet den geflüchteten Rohingya kostenlose Gesundheits- und Ernährungsdienste, sowie Unterstützung im Bereich Unterkünfte an. Im Camp 8 East übernimmt Medair nun die Notfallversorgung.

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©Medair/Gustavo Cortes

Nach Genusslauf: Spendenübergabe an Medair

(Ostheim, 26. Januar 2021) Einen Spendenscheck über 4.000 Euro überreichten Eberhard Helm und Ali Louzri, Vorstände des SC Ostheim kürzlich an Dr. Bernhard Öhlein, 1. Vorsitzender der Nothilfeorganisation Medair. Das Geld war beim Genusslauf des Vereins zusammengekommen, bei dem im September über 300 Kinder und Erwachsene mitgelaufen waren. „Wir haben gezielt um Spenden für das Bürgerkriegsland Jemen gebeten und sind sehr dankbar, dass so großzügig darauf reagiert wurde. Jetzt können wir einige neue Hilfe leisten“, sagte Bernhard Öhlein bei der Übergabe. Erst vor wenigen Tagen hatte ein führender Vertreter der Vereinten Nationen darauf aufmerksam gemacht, dass sich die humanitäre Lage im Jemen immer weiter zuspitze und eine Hungersnot drohe. Besonders Kinder und Frauen sind betroffen. Es fehlt an Nahrung, medizinischen Leistungen und Zugang zu sauberem Wasser. Das gespendete Geld fließt in ein Wasserprojekt im Jemen. Fünf medizinische Gesundheitsstationen möchte Medair dort mit einer unabhängigen Wasserversorgung ausstatten. Eine Anlage kostet 1.150 Euro und versorgt monatlich bis zu 1.000 Patienten und das Klinikpersonal mit Wasser. 

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vlnr: Eberhard Helm, Dr. Bernhard Öhlein, Ali Louzri

Medair unterstützt Jordanien bei erster COVID-19-Welle

(Wiesbaden, 11. November 2020) Die Not- und Katastrophenhilfsorganisation Medair reagiert intensiv auf die erste COVID-19-Infektionswelle in Jordanien. Nach einem der strengsten Lockdowns der Welt im März 2020 hatte Jordanien zunächst eine der niedrigsten Infektionsraten im Nahen Osten. Seit einigen Wochen steigen die Zahlen in dem 10-Millionen-Einwohner-Land jedoch rasant. Bis zum 11. November verzeichnete Jordanien knapp 121.000 bestätigte Coronavirus-Infektionen. In den vergangenen 24 Stunden waren rund 6.000 Fälle hinzugekommen. Immer mehr Flüchtlinge und jordanische Familien aus armen Verhältnissen geben an, durch die Pandemie zunehmend unter Stress, Angstzuständen und anderen belastenden Symptomen zu leiden.

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Auch bei steigenden Infektionszahlen möchte Medair seine Hilfsangebote fortsetzen und setzt dabei auf hohe Sicherheit. Im Bild: Bei einem Treffen für traumatisierte Flüchtlinge misst ein Medair-Mitarbeiter die Körpertemperatur einer Teilnehmerin. Das Bild ist frei zur Verwendung mit dem Quellenvermerk (c) Medair/Tamara Elkouz

Benefiz-Lauf des SC Ostheim für Wasserprojekt im Jemen

(Wiesbaden/Ostheim, 21. September 2020) – Der Sportverein SC Ostheim lädt am Samstag, 26., und Sonntag, 27. September, zum alljährlichen Benefiz-Lauf ein. Startpunkt ist am Wasserwerk, Burgstraße 54. Eine offizielle Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch der Startzeitpunkt kann beliebig festgelegt werden. Interessierte kommen einfach zum Startpunkt – zu Fuß, per Fahrrad, Inliner oder mit anderen Fortbewegungsmitteln. Dort hat man die einfache Strecke über 2,7 Kilometer oder die 6,7 Kilometer lange Extratour „Der Ostheimer“ zur Auswahl.

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Das in Tanks gesammelte Regenwasser versorgt monatlich rund 1.000 Patienten und das Personal von Gesundheitseinrichtungen im Jemen.
Das Bild ist frei zur Verwendung mit dem Quellenvermerk “Medair”.

Madagaskar: Von EU unterstütztes intelligentes Frühwarnsystem rettet Menschenleben bei Naturkatastrophen

(Wiesbaden, 7. September 2020) – Madagaskar, in Deutschland bei Fernreisenden beliebt, ist eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder weltweit. Im Norden und Westen der „Vanille-Insel“ zerstören immer öfter heftige Überschwemmungen Wirtschaft oder Umwelt und gefährden das Leben der Bewohner. Mit einem groß angelegten Projekt hilft die internationale Katastrophenhilfsorganisation Medair nun im Westen des Landes. Das „Frühwarnsystem 930“ macht ein komplexes Zusammenspiel aus modernster Technik, aktuellen Wetterdaten und dem Engagement professioneller sowie freiwilliger Helfer möglich. Die Europäische Union finanziert mit 1,2 Millionen Euro einen großen Teil des Projekts. Insgesamt profitieren über 270.000 Menschen.

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Grafik Funktionsweise Frühwarnsystem

Humanitärer Einsatz gegen Folgen der Corona-Pandemie in Krisen- und Konfliktregionen

(Wiesbaden, 26. Juni 2020) – „Menschen in Flüchtlingslagern, Konfliktregionen und Krisengebieten leiden besonders unter dem Coronavirus – auch wenn sie selbst nicht infiziert sind. Ihnen gilt momentan unsere volle Aufmerksamkeit und Fürsorge“, sagt Steffen Horstmeier, Geschäftsführer Internationale Programme der Not- und Katastrophenhilfsorganisation Medair. Das Coronavirus und seine Begleiterscheinungen bringen zu den sowieso bestehenden extrem schwierigen Lebensumständen dieser Menschen zusätzliche schwere physische und psychische Belastungen mit sich. Zugleich fehlen Strukturen und Angebote, um die Betroffenen in ihrer Not aufzufangen. Hier leistet Medair auf verschiedenen Ebenen gezielt Hilfe.

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Vater-und-Sohn machten Langstrecken-Radtour für guten Zweck

(Bochum/Bensersiel/Wiesbaden, 21. Juni 2020) Simon, 16 Jahre, und sein Vater Thomas Brand, 54 Jahre, aus Bochum-Wattenscheid haben Ihre Langstrecken-Radtour beendet. Die führte sie von Bochum-Wattenscheid bis Bensersiel an der Nordsee. „Wir sind fix und fertig aber auch super froh, dass es geklappt hat. Noch mehr freut uns, dass so viele Menschen unser Anliegen wahrgenommen haben und mit uns die Leiden von Menschen in Not lindern möchten“, sagt Thomas Brand, Medair-Pressesprecher, dem nach knapp 20 Stunden im Sattel nicht nur die Beine schmerzten. Und Sohn Simon ergänzt: „Endlich mal eine richtige Herausforderung. Jetzt könnte ich zwei Pizzen vertragen.“ Die ausgewählte Strecke führte sie auf 304 Kilometern über Schloss Raesfeld, Gronau, Georgsdorf, Neudersum, Leer und Aurich in das Hafenstädtchen Bensersiel.

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Medair-Geschäftsführer: „Zusagen rasch einlösen und Menschenleben retten“

– Drei von vier Jemeniten brauchen humanitäre Hilfe oder psychosoziale Unterstützung
– Zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren leiden unter akuter behandlungsbedürftiger Unterernährung
– Land braucht beherzten Einsatz, um weitere Covid-19-Ausbreitung einzudämmen

(Wiesbaden, 3. Juni 2020) – 1,2 Mrd. EURO sagten die Teilnehmer der virtuellen Geberkonferenz gestern an finanziellen Hilfen für die notleidenden Menschen im Jemen zu. Der Hilfebedarf für die weltweit größte humanitäre Krise liegt für die die kommenden Monate bei rund 2,16 Mrd EURO(1). „Es ist erfreulich, dass die Teilnehmer der Konferenz den Menschen im Land helfen wollen – auch wenn wesentlich weniger Unterstützung zusammengekommen ist, als gebraucht wird. Jetzt erwarten wir, dass die Zusagen eingehalten werden und Gelder rasch fließen. Sonst sind viele Menschenleben wohl nicht mehr zu retten“, sagt Steffen Horstmeier, Geschäftsführer Internationale Programme der Katastrophenhilfsorganisation Medair in Deutschland.

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Medair startet Nothilfeprogramm im Jemen

– 24 Millionen Jemeniten benötigen Hilfe
– Medair-Landesverantwortlicher: „Ausmaß der Not ist überwältigend“

(Wiesbaden, 28. Mai 2020) – Medair hat ein Nothilfeprogramm im Jemen gestartet. Die Not- und Katastrophenhilfsorganisation reagiert damit auf die extreme Notlage im Land, von der rund 80% der Bevölkerung betroffen ist. Etwa 24 Millionen Jemeniten benötigen humanitäre Hilfe oder psychosoziale Unterstützung. Medair bietet Hilfe in den Bereichen Ernährung, Wasser, sanitäre Einrichtungen und Hygiene und unterstützt mit medizinischer Versorgung.

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Medizinisches Personal veröffentlicht Corona-Handlungsanleitungen an einem Gesundheitszentrum. (Copyright: Medair)
Das Bild ist frei zur Verwendung mit dem Copyrightvermerk. Für eine höhere Auflösung schreiben Sie bitte an pressestelle(at)medair.org.

Medair Deutschland: Thomas Brand übernimmt Pressearbeit und Kommunikation

(Wiesbaden, Februar 2020) – Der deutsche Zweig der internationalen Hilfsorganisation Medair hat Thomas Brand zum Jahresbeginn 2020 für den Posten des Pressesprechers engagiert. Thomas Brand hatte bereits während seines Studiums der Journalistik in Dortmund den Weg in die Öffentlichkeitsarbeit eingeschlagen. Nach einigen Jahren in verschiedenen Agenturen machte er sich 2007 selbstständig. Seitdem arbeitet der heute 53-jährige Diplom-Journalist für verschiedene Kunden aus der freien Wirtschaft und aus dem NGO-Bereich als Pressesprecher und Öffentlichkeitsarbeiter – darunter das von der DEICHMANN-Stiftung unterstützte Hilfswerk wortundtat, die Creative Kirche aus Witten, … Copyright: @Medair/Brand

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Medair Deutschland weitet Aufgabenspektrum deutlich aus
Steffen Horstmeier wird Geschäftsführer Internationale Programme

(Wiesbaden, 3. März 2020) – Steffen Horstmeier ist seit Anfang des Jahres Geschäftsführer Internationale Programme des deutschen Zweigs der internationalen Hilfsorganisation Medair. Die Einrichtung einer neuen Geschäftsführer-Stelle war nötig geworden, weil der Medair e.V. künftig mehr Aufgaben erledigt. Ab sofort konzipiert er Projekte in Einsatzländern, begleitet deren Umsetzung und prüft Ergebnisse hinsichtlich der Qualität. Insgesamt hat sich die Zahl der Mitarbeitenden beim Medair e.V. in den vergangenen zwölf Monaten von drei auf neun erhöht. Fünf weitere Stellen sollen bis zum Sommer 2020 besetzt werden.

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Syrien/Irak: „Nothilfe für Flüchtlinge hat oberste Priorität“

(Köln, 29. Oktober 2019) – Über 10.000 Menschen sind nach militärischen Operationen an der Grenze zwischen der Türkeiund Syrien in den Nordwesten des Irak geflohen. Medair hat im Bezirk Dohuk ein mobiles medizinisches Team stationiert und behandelt ankommende Flüchtlinge. Schätzungsweise 75 Prozent der Geflüchteten sind Frauen und Kinder. In Zusammenarbeit mit Ärzte ohne Grenzen, der Gesundheitsbehörde von Dohuk und dem UNHCR leistet Medair mit einer mobilen Klinik medizinische Grundversorgung. Geflüchtete werden auf ansteckende Krankheiten untersucht. Die Mitarbeiter leisten grundlegende Erste Hilfe und versorgen chronisch Kranke. Copyright: @Medair/Amy van Drunen

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Medair-Geschäftsführerin: „Einsatz gegen Ebola braucht mehr Aufmerksamkeit“

(Köln/Beni, 22. Juli 2019) – Als ein wichtiger Akteur im Einsatz gegen den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) begrüßt die internationale Hilfsorganisation Medair die Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese hatte die Situation im Osten der DR Kongo am vergangenen Mittwoch zu einem „Gesundheitsnotstand von internationalem Interesse“ erklärt, der höchsten Alarmstufe der WHO. Nach offiziellen Angaben hat die Krankheit ein Jahr nach Meldung der ersten Fälle im August 2018 bereits 2.512 Menschen infiziert. 1.676 von ihnen starben. „Wir hoffen, dass die veränderte Einstufung der WHO das Bewusstsein für den Ernst der Lage schärft. Der Einsatz gegen Ebola braucht mehr Aufmerksamkeit“, sagt Viktoria Zwerschke, Geschäftsführerin des deutschen Medair-Zweigs. Medair hat weit über 300 nationale und internationale Mitarbeiter in der DR Kongo im Einsatz, von denen viele im Einsatz gegen die Infektion kämpfen. Die Organisation ist seit 23 Jahren im Land aktiv.

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Monsun bedroht größtes Flüchtlingslager der Welt / DEICHMANN-Stiftung unterstützt Medair-Hilfsprojekte

(Köln/Essen, 17. Juli 2019) – Dank Unterstützung der DEICHMANN-Stiftung kann die internationale Nothilfeorganisation Medair in einer akuten, kaum beachteten Krise mehr lebensrettende Hilfe leisten: Im größten Flüchtlingslager der Welt im Südosten Bangladeschs mussten Tausende von Menschen mitansehen, wie ihre Notunterkünfte stark beschädigt oder von Überschwemmungen bedroht wurden. Starke und anhaltende Regenfälle der vergangenen Tage verursachten schwere Schäden. Geschätzt etwa 22.000 Menschen sind bereits betroffen. „Die Lage wird sich noch verschlimmern, wenn wir den Menschen jetzt nicht helfen“, sagt Viktoria Zwerschke, Geschäftsführerin von Medair e.V. in Köln.

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Nothilfeexperte: „Dem Libanon droht ernsthafte Flüchtlingskrise“

(Köln, 17. Mai 2019) – „Der gesamte Libanon droht, in eine ernsthafte Krise zu geraten, die Land und Bewohner heftig treffen könnte“, warnt Nothilfeexperte Steffen Horstmeier (Foto rechts) anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni. Die 1,5 Millionen syrischen Flüchtlinge im Libanon seien nur eine von mehreren Herausforderungen. Die internationale Staatengemeinschaft müsse die Hilfe für syrische Flüchtlinge verstärken, um den Libanon zu entlasten.

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Medair mit Spendenzertifikat ausgezeichnet

(Köln, 23. Mai 2019) – Medair hat das Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats e.V. erhalten. Das Zertifikat bescheinigt dem deutschen Zweig der international tätigen christlichen Hilfsorganisation, dass es Spenden- und Fördergelder zweckgerichtet, wirtschaftlich und sparsam einsetzt sowie die Grundsätze des Deutschen Spendenrats einhält. Der Auszeichnung ging eine Prüfung durch unabhängige Wirtschaftsprüfer voraus. „Verantwortliches Handeln ist ein Grundwert von Medair und damit auch unsere Verpflichtung beim Einsatz von Spendengeldern“, sagte Viktoria Zwerschke, Geschäftsführerin des Medair e.V. „Wir streben nach vorbildlicher Leistung in der Projektumsetzung und Führung unserer Organisation. Deshalb freuen wir uns besonders über die Auszeichnung mit dem Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats. Es ist eine Anerkennung, dass Spender sicher sein können, dass Medair anvertraute Gelder verantwortungsvoll einsetzt.“

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Medair-Geschäftsführerin Viktoria Zwerschke nimmt das Spendenzertifikat entgegen, verliehen durch Daniela Geue, Geschäftsführerin des Deutschen Spendenrates e.V. und Wolfgang Stückemann, Vorsitzender des Deutschen Spendenrates e.V.. © Joerg Sarbach

Masern-Epidemie bedroht Menschen im Südsudan

(Köln, 29. April 2019)- Im Südsudan breiten sich die Masern aus: In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurden mehr Masernfälle registriert als im gesamten Vorjahr. Bisher gab es Ausbrüche an elf verschiedenen Orten. Mehrere Menschen verstarben bereits am Virus. Seit März 2019 impften 99 von Medair koordinierte Teams – bestehend aus je acht Helfern – in der Region Gogrial West County über 193.000 Kinder zwischen sechs Monaten und 15 Jahren. Oft gingen die Teams jeden Tag weite Strecken, um Vorräte und Impfstoffe zu holen, mobilisierten dann die Menschen in den Dörfern und impften sie schließlich.

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Ebola: Gesundheitssystem droht zusammenzubrechen

(Köln, 4. April 2019) – „Schon jetzt sehen wir in der Demokratischen Republik Kongo mit über 1.000 Infizierten und weit über 600 Toten den weltweit zweitschwersten Ebola-Ausbruch aller Zeiten. Es muss bald gelingen, weitere Infektionen zu stoppen. Sonst steht zu befürchten, dass das ohnehin sehr fragile Gesundheitssystem im Land zusammenbricht“, appelliert Thomas Simon, Landesdirektor der internationalen Hilfsorganisation Medair für die Demokratische Republik Kongo.

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Weltfrauentag: Krisen treffen Frauen besonders schwer

(Köln, 6. März 2019) – Humanitäre Krisen und Konflikte haben eins gemeinsam: Vor allem Frauen und Kinder leiden besonders schwer. Anlässlich des Internationalen Frauentages macht Anne Reitsema, Leiterin Internationale Programme der christlichen Nothilfeorganisation Medair, darauf aufmerksam, Hilfsprogramme in Krisen und Konflikten verstärkt auf Frauen auszurichten. So ließen sich ihr Leben und ihre Würde besonders schützen. Zugleich kämen derartige Investitionen der ganzen Gemeinschaft zugute, in der die Frauen lebten.

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Wechsel in der Leitung von Medair Deutschland

(Köln, 16. Januar 2019) – Viktoria Zwerschke hat zum Jahreswechsel die Geschäftsführung von Medair e.V. in Köln übernommen. Sie folgt auf Romy Schneider (Foto li.), die aus familiären Gründen von Nordrhein-Westfalen nach Bayern umgezogen ist. Die 33-jährige Viktoria Zwerschke ist gebürtige Chemnitzerin und leitet seit Dezember 2018 den deutschen Zweig der internationalen christlichen Hilfsorganisation. Zuvor hatte sie fünf Jahre bei Medair International in Ecublens, Schweiz, gearbeitet. Während dieser Zeit unterstützte sie die lebensrettenden Projekte von Medair auch vor Ort im Südsudan, in Afghanistan und Nepal.

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Nothilfe in Afghanistan: Mit Spaten, Samen und Gießkanne gegen den Hunger

(Köln, 7. Dezember 2018) – Jedes dritte Kind in Afghanistan stirbt an Unterernährung. Babys und Kleinkinder sind krankheitsanfälliger und wachsen langsamer als gesunde Altersgenossen. Besonders schlimm trifft es die Bewohner im schwer zugänglichen zentralen Hochland im Zentrum des Landes. Dort sind die Sommer kurz und trocken, die Winter lang und sehr kalt. Gefährliche Nahrungsmittelengpässe und Hungerperioden sind die Folge. Hier setzt ein nachhaltiges Projekt der internationalen Hilfsorganisation MEDAIR (Köln) an: Es schult insbesondere Frauen, sich besser auf den Winter vorbereiten zu können. Einfache Gartengeräte, Samen für Gemüse und Kräuter sowie das richtige Know-how sind die Zutaten für diese Erfolgsgeschichte…

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Jordanien: Medair ermöglicht Frauen die sichere Entbindung

(14. Juni 2018) – Zum Weltflüchtlingstag am kommenden Mittwoch, 20. Juni, macht die internationale Nothilfeorganisation Medair auf die Situation schwangerer Frauen und neugeborener Kinder unter syrischen Flüchtlingen in Jordanien aufmerksam. Sie sind besonders schutzbedürftig. Ein Beispiel ist die junge Meysa mit ihrem Säugling Rayan. Vor Kurzem besuchte ein Team von Medair e.V. (Köln) die junge Familie vor Ort – darunter auch Christine Rebstock, hauptberufliche Hebamme in Tübingen und ehrenamtliche Gesundheitsexpertin bei Medair…

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Syrien-Krise: Hilfsprojekt für Mutter und Kind

(28. Mai 2018) – Essen oder Arztbesuch? Heizen oder Arztbesuch? Kleidung oder Arztbesuch? Vor schweren Entscheidungen stehen zahlreiche syrische Flüchtlinge in Jordanien tagtäglich. Insbesondere schwangere Frauen entscheiden sich häufig aus Geldmangel gegen die wichtige Schwangerschaftsversorgung – oft mit fatalen Folgen: hohe Säuglingssterblichkeit, Komplikationen während Schwangerschaft und Geburt oder schwere Erkrankungen von Mutter und Kind nach der Geburt…

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