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Die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo leiden seit Jahrzehnten unter einer langanhaltenden Krise. Der Bedarf an humanitärer Hilfe bleibt weiterhin hoch. Konflikte erschweren die Arbeit von Hilfsorganisationen.

Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge waren Ende 2018 mehr als zwölf Millionen Menschen dringend auf Unterstützung angewiesen.

Für die bedürftigen Menschen engagieren wir uns.

In der DR Kongo gibt es mehr Binnenvertriebene als in jedem anderen afrikanischen Land. Familien flüchten vor der Gewalt in benachbarte Dörfer oder Städte. Dort herrschen nicht selten mangelhafte Hygienebedingungen. Die Geflüchteten laufen Gefahr, ausgebeutet zu werden. Immer mehr Menschen benötigen zudem dringend medizinische Hilfe.

In vielen Fällen müssen Menschen auf der Flucht ihr gesamtes Hab und Gut zurücklassen und verlieren damit auch ihren Lebensunterhalt. Jeden Tag kämpfen sie damit, ihre Grundbedürfnisse zu decken. Gesundheits- und Sicherheitsfragen sind immer wieder Grund zur Sorge. In ihrer großen Not warten sie auf die erlösende Nachricht, nach Hause zurückkehren zu können.

Der Ebola-Ausbruch im Osten der DR Kongo erschwert die Lage zusätzlich: Bereits über 1.000 Menschen sind bereits gestorben. (Stand: Juni 2019)

Hilfe in den entlegensten Regionen

Wie wir helfen


Schnell reagieren

Wir beobachten Krisensituationen und -anzeichen genau. Tritt ein Ereignis ein, beurteilen wir vor Ort die Bedürfnisse der Betroffenen und starten jeweils optimal darauf abgestimmte Nothilfemaßnahmen.

 


Ebola-Nothilfeeinsatz

In der DR Kongo ist es zu dem derzeit schlimmsten Ebola-Ausbruch bislang gekommen. Die Herausforderungen sind größer als je zuvor, unter anderem deshalb, weil die betroffenen Gebiete besonders abgelegen und aufgrund von Konflikten unsicher sind. Medair ist eine der aktivsten internationalen Nothilfsorganisationen vor Ort. Wir haben doppelt so viele Teammitglieder als sonst in den betroffenen Gebieten und setzen alles daran, der Krise zu begegnen. Medizinisches Personal wurde in der Früherkennung und im Management von Verdachtsfällen intensiv geschult und anhaltend begleitet; Hygienemaßnahmen in den von Medair unterstützten Kliniken wurden überprüft und entsprechend angepasst. Medair betreibt ein Transitzentrum in Nord-Kivu im Oicha Krankenhaus.


Gesundheit & Ernährung

Wir unterstützen örtliche Kliniken und kümmern uns um hochwertige medizinische Leistungen für die gefährdetsten Patienten. Wir helfen denen, die Unterstützung benötigen – ob sie dafür bezahlen können, oder nicht. Dabei konzentrieren wir uns auf Gesundheitseinrichtungen in besonders schwer betroffenen Regionen, wo der Bedarf aufgrund von Krankheitsausbrüchen und Massenvertreibungen speziell hoch ist.


Trinkwasser, sanitäre Anlagen, Hygiene

Medair setzt sich in Dorfgemeinschaften, Schulen und Kliniken für eine Verbesserung der Wasserversorgung, der sanitären Einrichtungen sowie der Hygiene ein. Dies ist von entscheidender Bedeutung für die Kliniken und die Sicherheit ihrer Patienten. Auch kann damit das Risiko der Ausbreitung tödlicher, aber vermeidbarer wasserübertragener Krankheiten wie Cholera und anderen Durchfallerkrankungen verringert werden.


Infrastruktur

Darüber hinaus unterstützen wir Gesundheitseinrichtungen durch die Sanierung oder den Umbau von Infrastrukturen wie Entbindungsstationen oder den Anbau von Behandlungszimmern.

Das haben wir 2017 erreicht

309.983

Patientenberatungen wurden in von Medair unterstützten medizinischen Einrichtungen durchgeführt.

142.694

Menschen erhielten verbesserten Zugang zu Trinkwasser.

86.574

Menschen erhielten Zugang zu neuen oder verbesserten Latrinen und sanitären Anlagen.

Helfen Sie heute

INTERNATIONALE PARTNER VON MEDAIR
Spenden von Privatpersonen und Unternehmen
Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO)
Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)
Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen
Common Humanitarian Fund (OCHA)