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Die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo leiden seit Jahrzehnten unter einer langanhaltenden Krise. Der Bedarf an humanitärer Hilfe bleibt weiterhin hoch. Konflikte erschweren die Arbeit von Hilfsorganisationen.

Medair leistet lebensrettende Hilfe in der Demokratischen Republik Kongo.

Seit mehr als 20 Jahren hilft Medair im Land. Anhaltende Konflikte, extreme Armut der Zivilbevölkerung, verbreitete Unterernährung und der Ausbruch von Epidemien wie Ebola und Masern: Der humanitäre Bedarf ist einer der höchsten weltweit.

Schätzungsweise 15,9 Millionen Menschen leiden akut unter Lebensmittelknappheit und sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Drei Millionen Menschen sind im Land vertrieben. Mehr als vier Millionen Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt.*

Medair kümmert sich um die bedürftigen Menschen. Im Land gibt es mehr Binnenvertriebene als in jedem anderen afrikanischen Land. Familien flüchten vor der Gewalt in benachbarte Dörfer oder Städte. Dort herrschen nicht selten mangelhafte Hygienebedingungen. Die Geflüchteten laufen Gefahr, ausgebeutet zu werden.

Immer mehr Menschen benötigen zudem dringend medizinische Hilfe. In vielen Fällen müssen Menschen auf der Flucht ihr gesamtes Hab und Gut zurücklassen und verlieren damit auch ihren Lebensunterhalt. Jeden Tag kämpfen sie damit, ihre Grundbedürfnisse zu decken. Gesundheits- und Sicherheitsfragen sind immer wieder Grund zur Sorge.

Der Ebola-Ausbruch im Osten der DR Kongo erschwert die Lage zusätzlich: Bereits über 2.000 Menschen sind bereits gestorben. (Stand: August 2019)

*Stand: Oktober 2019, ECHO Fact Sheet

 

Hilfe in den entlegensten Regionen

Wie Medair in der DR Kongo hilft.


Schnell reagieren

Wir beobachten Krisensituationen und -anzeichen genau. Tritt ein Ereignis ein, beurteilen wir vor Ort die Bedürfnisse der Betroffenen und starten jeweils optimal darauf abgestimmte Nothilfemaßnahmen.


Ebola-Nothilfeeinsatz

In der DR Kongo ist es zu dem derzeit schlimmsten Ebola-Ausbruch bislang gekommen. Die Herausforderungen sind größer als je zuvor, unter anderem deshalb, weil die betroffenen Gebiete besonders abgelegen und aufgrund von Konflikten unsicher sind. Medair ist eine der aktivsten internationalen Nothilfsorganisationen vor Ort. Wir haben doppelt so viele Teammitglieder als sonst in den betroffenen Gebieten und setzen alles daran, der Krise zu begegnen. Medizinisches Personal wurde in der Früherkennung und im Management von Verdachtsfällen intensiv geschult und anhaltend begleitet; Hygienemaßnahmen in den von Medair unterstützten Kliniken wurden überprüft und entsprechend angepasst. Medair betreibt ein Transitzentrum in Nord-Kivu im Oicha Krankenhaus.


Gesundheit & Ernährung

Wir unterstützen örtliche Kliniken und kümmern uns um hochwertige medizinische Leistungen für die gefährdetsten Patienten. Wir helfen denen, die Unterstützung benötigen – ob sie dafür bezahlen können, oder nicht. Dabei konzentrieren wir uns auf Gesundheitseinrichtungen in besonders schwer betroffenen Regionen, wo der Bedarf aufgrund von Krankheitsausbrüchen und Massenvertreibungen speziell hoch ist.


Wasser, sanitäre Anlagen, Hygiene (WASH)

Medair setzt sich in Dorfgemeinschaften, Schulen und Kliniken für eine Verbesserung der Wasserversorgung, der sanitären Einrichtungen sowie der Hygiene ein. Dies ist von entscheidender Bedeutung für die Kliniken und die Sicherheit ihrer Patienten. Auch kann damit das Risiko der Ausbreitung tödlicher, aber vermeidbarer wasserübertragener Krankheiten wie Cholera und anderen Durchfallerkrankungen verringert werden.


Infrastruktur

Darüber hinaus unterstützen wir Gesundheitseinrichtungen durch die Sanierung oder den Umbau von Infrastrukturen wie Entbindungsstationen oder den Anbau von Behandlungszimmern.

Mit Ihrer Hilfe erreicht.*

485.209

Sprechstunden; 34.787 Personen geimpft. 15.111 akut
unterernährte Menschen behandelt.

118.630

Menschen haben jetzt sauberes Wasser; 404.238 haben
verbesserte sanitäre Anlagen.

404.238

Menschen haben jetzt verbesserte Toiletten und Waschgelegenheiten.

*Jahresbericht 2018

Helfen Sie mit! Gemeinsam mehr erreichen.

INTERNATIONALE PARTNER VON MEDAIR
Spenden von Privatpersonen und Unternehmen
Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO)
Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)
Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen
Common Humanitarian Fund (OCHA)