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Die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo leiden unter einer langanhaltenden Krise. Die humanitären Situation ist dramatisch.

Zwischen 2017 und 2018 stieg die Zahl der Hilfebedürftigen von geschätzten 8,5 Mio. auf 13,1 Mio. an – das entspricht einer Zunahme von über 50%.

Medair ist im Einsatz.

In der DR Kongo gibt es aktuell mehr Binnenvertriebene als in jedem anderen afrikanischen Land. In verschiedenen Provinzen wurde im Oktober 2017 der schwerste Notstand ausgerufen.

Was bedeutet das konkret?

Bedrohte Familien flüchten vor der Gewalt in umliegende Dörfer; oft verlieren sie dabei ihre Ernte und ihr gesamtes Einkommen. Sie leiden unter den mangelhaften Hygienebedingungen, laufen Gefahr, ausgebeutet zu werden und können ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken. Immer mehr Menschen benötigen dringende medizinische Hilfe um Epidemien zu verhindern.

Ein Ende scheint nicht in Sicht, die Menschen stehen vor einer ungewissen Zukunft. Täglich kämpfen Familien um ihre Grundbedürfnisse zu decken. In ihrer großen Not warten sie auf die erlösende Nachricht, nach Hause zurückkehren zu können.

 

 

WIE WIR HELFEN


Gesundheit & Ernährung

Wir unterstützen örtliche Kliniken und bieten hochwertige medizinische Leistungen für die am meisten gefährdeten Patienten. Wir helfen denen, die Hilfe benötigen – ob sie dafür bezahlen können oder nicht. Im Falle von Krankheitsausbrüchen und Vertreibungen unterstützen wir medizinische Einrichtungen in Gebieten, die am stärksten betroffen sind. Zudem führen wir in den Kliniken und Kommunen Programme zur Bekämpfung von Unterernährung durch.


Gesundheitsteams sind schnell zur Stelle

Kommt es zu Massenvertreibungen, überlastet dies oft die Gesundheitssysteme der Aufnahmegemeinschaften. Daher haben viele Menschen kaum oder gar keinen Zugang zu medizinischen Leistungen. Hier beginnt der Einsatz für die mobilen Kliniken von Medair. In wenigen Tagen sind sie vor Ort und behandeln Patienten, die unter allgemeinen Krankheiten leiden oder unterernährt sind.


Sauberes Trinkwasser und Hygiene

Medair setzt sich in Dorfgemeinschaften, Schulen und Kliniken für eine Verbesserung der Wasserversorgung, der sanitären Anlagen sowie der Hygiene ein. Das ist wichtig, um die Ausbreitung todbringender Krankheiten wie Cholera und Ebola zu verhindern.


Verbesserter Zugang

Abgelegene Dorfgemeinschaften in Dschungelgebieten sind meist nur zu Fuß erreichbar. Um ihnen helfen zu können, errichten wir Brücken. So gelangen Menschen und Güter sicherer und schneller von A nach B – auch Motorräder! Oft ist es das erste Mal, dass ein Dschungeldorf ein Motorrad sieht. Der verbesserte Zugang zu Kliniken und Märkten kommt auch der lokalen Wirtschaft zugute.

DAS WURDE 2017 ERREICHT

142.694

Menschen erhielten verbesserten Zugang zu sauberem Trinkwasser 

86.574

Menschen erhielten Zugang zu neuen oder verbesserten Latrinen und sanitären Anlagen

47.291

Menschen wurden über lebensrettende Gesundheits- und Hygienefragen aufgeklärt

Hilfe in den entlegensten Regionen

HELFEN SIE JETZT

INTERNATIONALE PARTNER VON MEDAIR
Spenden von Privatpersonen und Unternehmen
Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO)
Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)
Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen
Common Humanitarian Fund (OCHA)
Medicor (CH)