Die humanitäre Lage in der DR Kongo
Der humanitäre Bedarf in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) zählt zu den höchsten weltweit. Die Menschen des Landes sind seit Jahrzehnten Konflikten und Gewalt ausgesetzt. Sie werden Immer wieder gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, um an anderer Stelle Schutz zu suchen. Die Lebensumstände dieser wiederkehrenden Ausnahmesituation sind prekär und von Krankheiten und Leid gekennzeichnet. Seit Januar 2025 hat der verschärfte Konflikt im Osten zu einer weiteren Vertreibungswelle geführt. In den östlichen Provinzen leben 5,71 Millionen Binnenvertriebene, von denen sich 90 % in Nord-Kivu, Süd-Kivu und Ituri befinden, den Einsatzorten der Medair-Teams.
Ihre Hilfe wirkt – gemeinsam mehr erreichen!
Dank vieler Spenden konnten wir den Menschen in der DR Kongo helfen und Hoffnung schenken. Doch die Not bleibt groß – für nachhaltige Hilfe braucht es weitere Unterstützung. Bitte spenden Sie – jede Hilfe zählt!
Die aktuelle Situation im Land in Zahlen
21 Millionen
Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
27 Millionen
Menschen sind von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen.
4,45 Millionen
Kinder unter 5 Jahren waren zwischen Juli 2024 und Juni 2025 von erhöhter akuter Mangelernährung betroffen.
Unsere geleistete Hilfe in der DR Kongo im Jahr 2024
246.829
Menschen erhielten Ernährungshilfe.
1.054.559
Menschen profitierten von unseren Gesundheitsdiensten inkl. psychosozialer Hilfe.
354.718
Menschen erhielten Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygieneschulungen.
In der DR Kongo leistet Medair lebensrettende Soforthilfe in den Bereichen
Gesundheit
Ernährung
Unterkünfte & Infrastruktur
sauberes Wasser, sanitäre Einrichtungen und Hygiene (WASH)
Medair arbeitet seit vielen Jahren im Kongo, um auf die vielfältigen humanitären Bedürfnisse der Notleidenden zu reagieren. Unser bislang größtes Projekt im Land wird weiterhin von der Europäischen Union über ihre Generaldirektion für Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe (ECHO) kofinanziert. Ziel bleibt es, den Betroffenen von gewaltsamen Konflikten, Naturkatastrophen und Krankheitsausbrüchen wie Cholera und Mpox lebensrettende Hilfe zukommen zu lassen. Im Konsortium mit der Organisation Help a Child erreichen wir mit unseren Maßnahmen mehr als 1,2 Millionen Menschen. Vor allem Frauen, Kinder, ältere Menschen und Personen mit Behinderungen stehen im Fokus. Sie sind die schwächsten Mitglieder einer Gemeinschaft und besonders schutz- und hilfsbedürftig.
Medair stellt weiterhin grundlegende Gesundheits- und Ernährungsdienste bereit. Wir unterstützen in Zusammenarbeit mit dem kongolesischen Gesundheitsministerium und anderen lokalen Partnern medizinische Einrichtungen, in denen bedürftige Menschen eine kostenlose medizinische Versorgung erhalten. Auch akut unterernährte Kinder werden hier therapiert. Bestandteil dieser Hilfe ist zudem die medizinische und psychosoziale Unterstützung für Betroffene sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt.
„Die Präsenz und Unterstützung von Medair ist für die Menschen in unseren Einsatzgebieten im Osten des Landes von großer Bedeutung, Mit unseren Maßnahmen wollen wir Hoffnung bringen."
Warum Ihre Spende für dieses Projekt viel mehr bewirkt?
Alle von der Europäischen Union oder vom Auswärtigen Amt geförderten Projekte werden „nur" kofinanziert. Medair muss dabei einen Eigenanteil leisten, um diese Programme – von denen einige über ein Budget von mehreren Millionen Euro verfügen – umsetzen zu können. Diesen Eigenanteil (ca. zehn Prozent des Gesamt-Projektvolumens) deckt Medair unter anderem durch private Spenden – also Ihren Beitrag.
Das bedeutet gleichzeitig, dass Ihre Spende einem sehr großen Projekt zugutekommt, das mit Privatspenden allein nicht zu finanzieren gewesen wäre. Somit hilft Ihre Spende, bedeutend mehr Menschen zu unterstützen – und vervielfacht damit ihre Wirkung und ihren Wert.
Selbstverständlich erfüllen wir die hohen deutschen und EU-Standards, was die Dokumentation über die Verwendung der Gelder betrifft. Seien Sie versichert, dass wir genauso verantwortungsvoll mit Ihrer Spende umgehen!
Geschichten der Hoffnung aus der DR Kongo