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Medair in der DR Kongo

Wie Medair in der Demokratischen Republik Kongo gegen Unterernährung von Kindern kämpft.

Saba geht langsam. Der zweistündige Marsch hat sie erschöpft. In ihren Armen trägt sie Donsi, ihren vierjährigen Sohn, der durch Unterernährung sichtlich geschwächt ist. Donsis Bauch ist geschwollen, seine Arme sind zu dünn und die Augen müde. „Er war immer ein so fröhliches Kind, aber seit einigen Tagen hat er kaum etwas gegessen. Er hat keine Kraft mehr. Ihn so zu sehen, bricht mir das Herz“, berichtet Mutter Saba bei ihrer Ankunft im Gesundheitszentrum Buba in der Provinz Ituri.

Medair kann dort dank privater Spenden und mit finanzieller Unterstützung der  Europäischen Union bedürftigen Menschen eine kostenlose medizinische Versorgung anbieten.

Krankenschwester Nzila überprüft Donsis Oberarmumfang, Gewicht und Größe. Nach dem Hungertest mit „Plumpy’Nut“, einem gebrauchsfertigen therapeutischen Nahrungsmittel für Kinder, wird klar, dass Donsi nicht essen kann.

Der Vierjährige leidet an akuter Unterernährung mit medizinischen Komplikationen – ein kritischer Fall, der eine spezialisierte medizinische Überwachung im einige Kilometer entfernten Stabilisierungszentrum in Libi erfordert. Das Medair-Team organisiert sofort seine Verlegung, damit die Behandlung schnellstens beginnen kann.

In der Provinz Ituri sind Schicksale wie Donsis harte Realität: Tausende Menschen kämpfen hier täglich ums Überleben. Anhaltende Konflikte und Vertreibungen lassen die Familien verarmen und hungern.

„Wir mussten schon oft aus unserem Dorf fl iehen und alles zurücklassen, was wir besitzen“, klagt Saba. „Es wird immer schwieriger, Nahrung zu fi nden. Die Lebensbedingungen sind schrecklich. Ich gebe mein Bestes, um meine Kinder zu ernähren, aber oft reicht das Essen einfach nicht aus. Zu sehen, wie meine Kinder Hunger leiden, ist der schlimmste Schmerz, den eine Mutter empfinden kann.“

„Ich bin voller Freude und Dankbarkeit, wenn ich sehe, wie mein Sohn wieder zu Kräften kommt. Zu sehen, wie mein Sohn sich bei Ihrem Kollegen sicher und wohl fühlt, der ihm oft beim Trinken seiner Milch hilft und ihn während seiner Behandlung ermutigt, werde ich nie vergessen. Medair hat ihm nicht nur das Leben gerettet, sondern ihm auch Hoffnung für die Zukunft gegeben.“

Krieg und Wasserknappheit

Doch nach einiger Zeit in Libi geht es Donsi unter der fürsorglichen Aufsicht von Jean-Jacques, dem Ernährungsspezialisten von Medair, deutlich besser. Das Gesicht des Jungen hat sich bereits verändert. Die Augen wirken munter; auch die Freude scheint wieder zurückgekehrt zu sein.

„Ich bin voller Freude und Dankbarkeit, wenn ich sehe, wie mein Sohn wieder zu Kräften kommt“, sagt Mutter Saba. „Zu sehen, wie mein Sohn sich bei Ihrem Kollegen sicher und wohl fühlt, der ihm oft beim Trinken seiner Milch hilft und ihn während seiner Behandlung ermutigt, werde ich nie vergessen. Medair hat ihm nicht nur das Leben gerettet, sondern ihm auch Hoffnung für die Zukunft gegeben.“

Dank Ihrer Spende und der medizinischen Versorgung wird Donsi bald nach Hause zurückkehren können. Donsis Geschichte steht stellvertretend für Millionen Kinder, die in der DR Kongo Hunger leiden. Im Jahr 2025 sind über 4,45 Millionen Kinder unter fünf Jahren von akuter Unterernährung betroffen, darunter 1,39 Millionen schwere Fälle.

Unsere Arbeit in der DR Kongo wird u.a. unterstützt durch

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Zum Global Report on Food Crises 2025
Eine Hungerkrise überleben Medair ist äußerst besorgt über die wachsende Zahl von Menschen, die von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen sind. Die Hungerkrise ist nicht auf ein Land oder eine Region beschränkt. Rund um die Welt leiden 295 Millionen Menschen in 53 Ländern an schwerem Hunger. Die Zahl hat sich in weniger als zehn Jahren fast verdreifacht. Durch die Kürzungen internationaler Hilfsgelder dürfte sich die Situation zuspitzen. Medair bietet lebensrettende Ernährungshilfe in einigen der besonders betroffenen Länder an. Dazu gehören die DR Kongo, Afghanistan, der Südsudan, Somalia und der Sudan, der mit der größten Hungerkrise der jüngeren Geschichte konfrontiert ist. Zum Global Report on Food Crises 2025

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