Die aktuelle Ebola-Krise in der DR Kongo
In der DR Kongo ist erneut das Ebola-Virus ausgebrochen. Die Lage in den Provinzen Ituri und Nord-Kivu, in denen auch Medair seit vielen Jahren Hilfsprojekte unterstützt, ist dramatisch. Die Zahl der Todesopfer und Verdachtsfälle steigt stetig an, auch weil es keinen wirksamen Impfstopf für den neuen Virenstamm gibt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Wochenende deshalb eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen – ihre zweithöchste Alarmstufe.
Ebola ist hoch ansteckend. Erkrankungen verlaufen oft tödlich. Das Virus wird durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten einer infizierten Person oder mit kontaminierten Gegenständen übertragen. Immer wieder wird das rohstoffreiche Land von Krankheiten heimgesucht. Ob Ebola, Cholera oder MPox – Konflikte, Vertreibung und das beengte Leben in Einrichtungen für Geflüchtete fördern immer wieder den Ausbruch der Krankheiten.
Ihre Hilfe wirkt – gemeinsam mehr erreichen!
Medair hilft den betroffenen Menschen in der DR Kongo bereits seit Beginn des erneuten Ebola-Ausbruchs.
Dank unserer bestehenden Arbeit im Land und unserer Erfahrung beim Eindämmen von Epidemien konnten wir unsere Hilfsmaßnahmen direkt starten und auf die immense Not reagieren.
Doch es benötigt Ihre Unterstützung. Bitte spenden Sie – jede Hilfe zählt!
Medair-Hilfsmaßnahmen sind bereits angelaufen!
Medair ist seit dem ersten Tag des erneuten Ebola-Ausbruchs am 15. Mai in der DR Kongo im Einsatz. Unsere erfahrenen Teams helfen dabei, die Epidemie einzudämmen und die Infizierten zu versorgen.
Das Medair-Team konzentriert sich aktuell auf vier Maßnahmen, um den Ausbruch einzudämmen:
Einbindung der Bevölkerung zur Sensibilisierung und Eindämmung des Ausbruchs (Frage-und-Antwort-Runden, partnerschaftliche Gespräche, um sicherzustellen, dass die Bevölkerung weiß, wie sie sich vor Ebola schützen kann).
Einrichtung von Triage-Stationen, Screening, Isolierung und Überweisung von Patienten in jedem Gesundheitszentrum.
Wir bereiten die Einrichtung von Behandlungszentren vor und bieten Schulung und Ausstattung des lokalen medizinischen Personals an.
Wiederherstellung der Wasserstellen in den Kliniken.
„Aufbauend auf unseren Erfahrungen bei der Bekämpfung eines früheren Ebola-Ausbruchs im Jahr 2018, bei COVID-19 und bei Mpox arbeiten wir zügig daran, Leben zu retten und eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.“
Warum Ihre Spende für dieses Projekt viel mehr bewirkt?
Alle von der Europäischen Union oder vom Auswärtigen Amt geförderten Projekte werden „nur" kofinanziert. Medair muss dabei einen Eigenanteil leisten, um diese Programme – von denen einige über ein Budget von mehreren Millionen Euro verfügen – umsetzen zu können. Diesen Eigenanteil (ca. zehn Prozent des Gesamt-Projektvolumens) deckt Medair unter anderem durch private Spenden – also Ihren Beitrag.
Das bedeutet gleichzeitig, dass Ihre Spende einem sehr großen Projekt zugutekommt, das mit Privatspenden allein nicht zu finanzieren gewesen wäre. Somit hilft Ihre Spende, bedeutend mehr Menschen zu unterstützen – und vervielfacht damit ihre Wirkung und ihren Wert.
Selbstverständlich erfüllen wir die hohen deutschen und EU-Standards, was die Dokumentation über die Verwendung der Gelder betrifft. Seien Sie versichert, dass wir genauso verantwortungsvoll mit Ihrer Spende umgehen!
Folgende Unterstützende stehen uns zur Seite
Geschichten der Hoffnung aus der DR Kongo