Tödlicher
Ebola-Ausbruch 
in der DR Kongo

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Die aktuelle Ebola-Krise in der DR Kongo

in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) ist erneut das Ebola-Virus ausgebrochen. Die Lage im Osten des Landes in den Provinzen Ituri und Nord-Kivu, in denen auch Medair seit vielen Jahren Hilfsprojekte unterstützt, ist dramatisch. Menschen sterben an der seltenen Virusvariante "Bundibugyo", für die es bislang weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine Behandlung gibt.

Als die Weltgesundheitsorganisation am 15. Mai den Ausbruch der Epidemie als eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ erklärte, waren die Teams von Medair bereits vor Ort und konnten sofort reagieren. Angesichts einer Sterblichkeitsrate von bis zu 50 Prozent ist schnelles Handeln zur Eindämmung des Ausbruchs von entscheidender Bedeutung. 

Ihre Hilfe wirkt – gemeinsam mehr erreichen!

Medair hilft den betroffenen Menschen in der DR Kongo bereits seit Beginn des erneuten Ebola-Ausbruchs.

Dank unserer bestehenden Arbeit im Land und unserer Erfahrung beim Eindämmen von Epidemien konnten wir unsere Hilfsmaßnahmen direkt starten und auf die immense Not reagieren.

Da der Bedarf weiter wächst, hilft uns Ihre Unterstützung dabei, lebensrettende medizinische Notfallversorgung auszuweiten. Bitte spenden Sie – jede Hilfe zählt!

Medair-Hilfsmaßnahmen seit 15. Mai

Medair ist seit dem ersten Tag des Ausbruchs am 15. Mai in der DR Kongo im Einsatz. Unsere erfahrenen Teams helfen rund um die Uhr dabei, die Epidemie einzudämmen und die Infizierten zu betreuen. Derzeit sind Medair-Teams vor Ort in der Provinz Ituri, dem Epizentrum dieses jüngsten Ausbruchs.

Wir:

•    untersuchen die Bevölkerung auf Anzeichen einer Infektion
•    erkennen und isolieren Verdachtsfälle von Ebola
•    führen die unverzichtbare Kontaktnachverfolgung durch
•    überweisen Verdachtsfälle an Ebola-Behandlungszentren
•    stärken die Infektionsprävention in lokalen Gesundheitszentren und Gemeinden

Medair verstärkt weiterhin seine Maßnahmen zur Bekämpfung von Ebola im Osten der DR Kongo durch enge Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden und humanitären Partnern. Die Teams nehmen aktiv an Koordinierungssitzungen und Treffen der technischen Arbeitsgruppen teil, um eine zeitnahe und wirksame Reaktion zu unterstützen.

Unsere Aktivitäten zur Einbindung der Bevölkerung laufen weiter, wobei Medair daran arbeitet, das Bewusstsein zu schärfen, sicheres Gesundheitsverhalten zu fördern und das Vertrauen zwischen den Gemeinden und den Gesundheitseinrichtungen zu stärken.

Gleichzeitig bereiteten die Medair-Teams in Zusammenarbeit mit den Teams für Gesundheit, WASH sowie Einbindung der Bevölkerung und Rechenschaftspflicht den Bau von Notfall-Isolationsstationen vor. Baumaterialien werden diese Woche bereitgestellt, während lokale Führungskräfte einbezogen werden, um die Umsetzung und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu unterstützen.

Medair setzt zudem die Vorbereitungen für die Instandsetzung des Ebola-Behandlungszentrums in Katwa fort und unterstützt Maßnahmen zur Infektionsprävention und -kontrolle in den von ihr betreuten Gesundheitseinrichtungen. Um die Bemühungen zur Mobilisierung der Bevölkerung zu verstärken, werden zusätzliche Gesundheits- und WASH-Promotoren rekrutiert, um die Aufklärungsarbeit in den betroffenen Gebieten auszuweiten.

„Aufbauend auf unseren Erfahrungen bei der Bekämpfung eines früheren Ebola-Ausbruchs im Jahr 2018, bei COVID-19 und bei Mpox arbeiten wir zügig daran, Leben zu retten und eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.“
Zum Interview
Ebola in der DR Kongo - Interview mit Dr. Pierre-Olivier Ngadjole Lesen Sie das Interview mit Medairs leitenden Berater für Gesundheit und Ernährung in der DR Kongo zum Ebola-Ausbruch. Zum Interview
Kampf gegen Epidemien in der DR Kongo
DR Kongo

Kampf gegen Epidemien in der DR Kongo

Medair kämpft in der DR Kongo schon lange gegen Krankheitsausbrüche wie Ebola, Mpox und Cholera und sorgt in unseren Einsatzgebieten für sauberes Wasser, sanitäre Einrichtungen und gute hygienische Bedingungen. Auch Notfallvorsorge und Soforthilfe fallen in unseren Kompetenzbereich. Wie wichtig diese Maßnahmen sind, zeigt sich in den regelmäßig auftretenden Epidemien. Denn immer wieder kommt es aufgrund von verunreinigtem Wasser und nicht ausreichend vorhandenen sanitären Einrichtungen in den überfüllten provisorischen Unterkünften zu Ausbrüchen der oftmals tödlichen verlaufenden bakteriellen Infektion Cholera.

Zum YouTube-Video
Mehr über unser DR-Kongo-Projekt
Medair in der DR Kongo Medair hilft den notleidenden Menschen in der DR Kongo bereits seit 1996. Lesen Sie auf unserer Projektseite über unser aktuelles Hilfsprojekt, das von vielen privaten Spendenden und der Europäischen Union finanziell unterstützt wird. Mehr über unser DR-Kongo-Projekt

Warum Ihre Spende für dieses Projekt viel mehr bewirkt?

Alle von der Europäischen Union oder vom Auswärtigen Amt geförderten Projekte werden „nur" kofinanziert. Medair muss dabei einen Eigenanteil leisten, um diese Programme – von denen einige über ein Budget von mehreren Millionen Euro verfügen – umsetzen zu können. Diesen Eigenanteil (ca. zehn Prozent des Gesamt-Projektvolumens) deckt Medair unter anderem durch private Spenden – also Ihren Beitrag.

Das bedeutet gleichzeitig, dass Ihre Spende einem sehr großen Projekt zugutekommt, das mit Privatspenden allein nicht zu finanzieren gewesen wäre. Somit hilft Ihre Spende, bedeutend mehr Menschen zu unterstützen – und vervielfacht damit ihre Wirkung und ihren Wert.

Selbstverständlich erfüllen wir die hohen deutschen und EU-Standards, was die Dokumentation über die Verwendung der Gelder betrifft. Seien Sie versichert, dass wir genauso verantwortungsvoll mit Ihrer Spende umgehen!

Folgende Unterstützende stehen uns zur Seite

Europäische Union

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Initiative Transparente Zivilgesellschaft

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Tödlicher Ebola-Ausbruch in der DR Kongo – gemeinsam handeln!

Medair ist seit dem ersten Tag des aktuellen Ebola-Ausbruchs in der DR Kongo im Einsatz, um die Epidemie einzudämmen.

Bitte spenden Sie – jede Hilfe zählt!

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