Die humanitäre Lage in Jordanien
In Jordanien leben immer noch Hunderttausende geflüchtete Syrerinnen und Syrer, die vor dem Konflikt in ihrer Heimat ins Nachbarland geflohen sind. Viele leben in prekären Verhältnissen ohne Zugang zu medizinischen Einrichtungen. Insbesondere für schwangere und stillende Mütter kann dies eine Frage von Leben und Tod sein. Die große Mehrheit der Vertriebenen lebt in extremer Armut. Syrerinnen und Syrer finden in Jordanien kaum sichere Arbeit und haben größte Mühe, ihre Familien zu ernähren, Arztrechnungen zu begleichen oder ihren täglichen Bedarf zu decken. Zwar gibt es in Jordanien für eine begrenzte Anzahl syrischer Geflüchteter die Möglichkeit, eine Arbeitsbewilligung zu erhalten, jedoch ist diese für die meisten unbezahlbar.
Ihre Hilfe wirkt – gemeinsam mehr erreichen!
Dank vieler Spenden konnten wir den Menschen in Jordanien helfen und Hoffnung schenken. Doch die Not bleibt groß – für nachhaltige Hilfe braucht es weitere Unterstützung.
Bitte spenden Sie – jede Hilfe zählt!
Die aktuelle Situation im Land in Zahlen
586.600
Geflüchtete sind in Jordanien registriert.
66 Prozent
aller syrischen Flüchtlinge leben unterhalb der Armutsgrenze.
81 Prozent
der Geflüchteten lebt in Gemeinden in Jordanien.
Unsere geleistete Hilfe in Jordanien im Jahr 2024
99.830
Menschen erhielten humanitäre Hilfe.
96.355
Menschen profitierten von unseren Gesundheitsdiensten.
2.053
Menschen profitierten von psychosozialer Hilfe.
In Jordanien leistet Medair lebensrettende Soforthilfe im Bereich
Gesundheit
Medair kümmert sich mit Unterstützung der Europäischen Union und in Zusammenarbeit mit dem Institute for Family Health (IFH) um Frauen und Kinder und hilft dabei, deren Zugang zu lebensrettenden Gesundheitsdienstleistungen zu verbessern. Dies erfolgt im Rahmen des Programms „Cash for Health“ (C4H). Die Maßnahme konzentriert sich auf Dienstleistungen im Bereich der reproduktiven Gesundheit, darunter Entbindungen und lebensrettende Krankenhausaufenthalte im Rahmen der Gesundheitsversorgung für Mütter und
Kinder.
Dieses Programm steht im Einklang mit der humanitären Strategie für den Gesundheitssektor in Jordanien, indem es einen gerechten Zugang zu Gesundheitsdiensten und einer umfassenden reproduktiven Gesundheitsversorgung fördert. Der Ansatz soll Lücken in der Versorgung und Abdeckung schließen und sicherstellen, dass schutzbedürftige Flüchtlinge, die sich keine Subventionen leisten können oder ausgeschlossen sind, dennoch Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen haben. Seit April 2024 ist Medair die einzige Organisation in Jordanien, die diese Art von Unterstützung anbietet
„Wir sind dankbar, dass wir den Geflüchteten mit Ihrer Unterstützung und der Europäischen Union helfen können."
Warum Ihre Spende für dieses Projekt viel mehr bewirkt?
Alle von der Europäischen Union oder vom Auswärtigen Amt geförderten Projekte werden „nur" kofinanziert. Medair muss dabei einen Eigenanteil leisten, um diese Programme – von denen einige über ein Budget von mehreren Millionen Euro verfügen – umsetzen zu können. Diesen Eigenanteil (ca. zehn Prozent des Gesamt-Projektvolumens) deckt Medair unter anderem durch private Spenden – also Ihren Beitrag.
Das bedeutet gleichzeitig, dass Ihre Spende einem sehr großen Projekt zugutekommt, das mit Privatspenden allein nicht zu finanzieren gewesen wäre. Somit hilft Ihre Spende, bedeutend mehr Menschen zu unterstützen – und vervielfacht damit ihre Wirkung und ihren Wert.
Selbstverständlich erfüllen wir die hohen deutschen und EU-Standards, was die Dokumentation über die Verwendung der Gelder betrifft. Seien Sie versichert, dass wir genauso verantwortungsvoll mit Ihrer Spende umgehen!
Geschichten der Hoffnung aus Jordanien