Drei Jahre Konflikt in der Ukraine – drei Jahre Hilfe durch Medair
Seit nunmehr drei Jahren dauert der Konflikt in der Ukraine an und bringt unvorstellbares Leid und Zerstörung mit sich.
Gemeinsam mit dem Wiesbadener Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende wird MEDAIR vom 17. bis 28. März 2025 im Rathaus der hessischen Landeshauptstadt die Ausstellung „Vergessene Krisen“ präsentieren, um auf das Leid der Menschen in den betroffenen Ländern aufmerksam zu machen.
Hier finden Sie das Programm zur Ausstellung zum Download.
Den Kern bildet dabei die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Ladislaus Ludescher, der an der Universität Heidelberg promovierte und an der Goethe-Universität in Frankfurt lehrt. Er beschäftigte sich über Jahre hinweg mit der Analyse zur Ausgewogenheit medialer Berichterstattung.
Seine Studie „Vergessene Welten und blinde Flecken: Die mediale Vernachlässigung des Globalen Südens“ kann kostenlos heruntergeladen werden.
MEDAIR ist in vielen dieser Krisen seit Jahren im Einsatz, um den Menschen zu helfen und wird dabei durch private Spenden sowie von der Europäischen Union und dem Auswärtigen Amt unterstützt.
Wie wir den Menschen helfen, lesen Sie in unserer Rubrik Bewegenden Geschichten oder in unseren digitalen Ausgaben der Medair News. Melden Sie sich gerne für unseren monatlichen Newsletter an.
Bitte unterstützen Sie uns weiterhin bei unseren weltweiten Einsatz für Menschen in Not!
Im Kongo, Sudan, Südsudan, Jemen, in Somalia oder Afghanistan steigt die Zahl der notleidenden Menschen. In allen Ländern ist jeweils mehr als die Hälfte der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen. Anhaltende Konflikte sowie Dürren und Überschwemmungen zwingen Millionen zur Flucht in eine ungewisse Zukunft. In vielen Fällen berichten die Medien darüber wenig oder gar nicht; für die Betroffenen selbst bleibt das tägliche Leid bittere Realität.
Was es bedeutet, wenn Krisen über Jahre hinweg anhalten, die Komplexität nicht ausreichend beleuchtet oder nicht über sie berichtet wird, spüren wir gerade im Jemen. Denn keine mediale Aufmerksamkeit bedeutet in letzter Konsequenz auch keine ausreichenden Spenden, um die Programme aufrechtzuerhalten.
Da auch große institutionelle Geldgeber wie die USA, Deutschland und die EU ihre Mittel im Bereich der humanitären Hilfe stark kürzen, stehen viele Projekte unter großem finanziellem Druck oder vor dem Aus – mit gravierenden Folgen für die hilfsbedürftigen Gemeinschaften. Auch die privaten Spenden in Deutschland für den humanitären Bereich sinken; obwohl es eine insgesamt erhöhte Spendenbereitschaft und ein steigendes Spendenvolumen zu verzeichnen gibt, wie der Deutsche Spendenrat jüngst berichtete.
Doch wir stemmen uns weiter gegen die Herausforderungen und helfen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Wir stehen weiter an der Seite derer, die unsere lebensrettende Hilfe benötigen und millionenfach im Stillen leiden.
Wir erzählen ihre Geschichten und beleuchten den Kontext der Krisen, damit Sie sie nicht vergessen und uns dabei unterstützen, weiterhin zu helfen. Diese Schicksale sind keine Statistiken, sondern echte Menschen mit echten Sorgen, aber auch Hoffnungen und Träumen.
Unsere Projekte werden durch private Spenden sowie vom Auswärtigen Amt und der Europäischen Union unterstützt.
Seit nunmehr drei Jahren dauert der Konflikt in der Ukraine an und bringt unvorstellbares Leid und Zerstörung mit sich.
Menschen geben mehr, aber Not- und Katastrophenhilfe verzeichnet erneuten Rückgang.
Medair bietet den Menschen in Rusamambu im Kongo eine kostenlose medizinische Versorgung im lokalen Gesundheitszentrum an und hilft ihnen dabei, ihr L…
Die Gesundheitsversorgung im Dorf Kilonge ist kritisch. Medair reagiert auf die Krise, behandelt unterernährte Kinder und bildet Gemeindemitglieder z…
Mehr als ein Viertel der Bevölkerung des Libanon ist auf der Flucht.
In der jordanischen Hauptstadt Amman unterstützt Medair Menschen, die in Not geraten sind.
Wie sich Medair in Jordanien um schwangere und stillende Frauen kümmert.
Die Hälfte der afghanischen Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Besonders Frauen und Kinder leiden.
Für ein unterernährtes Kind kann Ihre Spende eine lebensrettende Mahlzeit bedeuten.
Hunger ist ein einfach zu verstehendes Bedürfnis, aber auch ein komplexes Problem, das Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt betrifft.
Medair-Landesdirektorin Anne Chilvers über die aktuelle Situation im Libanon.
Steigerung der Spendeneinnahmen in Deutschland – aber Rückgang bei der humanitären Hilfe
Medair leistet psychosoziale Unterstützung für die ukrainische Bevölkerung in Krisenzeiten.
Medair sorgt für eine verlässliche Wasserversorgung für rund 105 000 Menschen in drei der am stärksten gefährdeten Gemeinden Syriens.
Die Krise im Nahen Osten verschärft sich und hat auch starke Auswirkungen auf den Libanon. Besonders den in Zeltsiedlungen lebenden Geflüchteten feh…
Im Libanon hat die vielschichtige Krise schwerwiegende Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit von Gesundheitsdiensten - insbesonder…
Vergangene Woche sprach Medair-Arzt Dr. Olivier mit dem britischen Nachrichtensender BBC über den Mpox-Ausbruch und die von Medair implementierten H…
Medair hilft Geflüchteten wie Adèle und ihrem Enkel Faustin mit kostenlosen Gesundheitsdiensten und weiteren lebensrettenden Maßnahmen.