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Der Konflikt im Irak hält an. Mehr als drei Millionen Menschen sahen sich gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

Einige konnten bereits wieder zurückkehren – doch die meisten harren nach wie vor in Flüchtlingslagern oder informellen Siedlungen innerhalb des Iraks aus.

Hier helfen wir.

Der Konflikt zieht alle Gesellschaftsbereiche in Mitleidenschaft. Die Wirtschaft ist stark angeschlagen, ganze Dörfer wurden verwüstet. Vertriebene Kinder müssen oft auf Schulbildung verzichten, ihre Eltern finden nur schwer Arbeit und können die Bedürfnisse der Familie kaum decken. Auch die Agrarproduktion ist betroffen: Sind die Nahrungsmittel knapp, droht den Familien Mangelernährung. Etliche Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen wurden beschädigt oder zerstört. Deshalb müssen zahlreiche Menschen auf dringend notwendige medizinische Versorgung verzichten.

 

WIE WIR HELFEN


Nothilfe 

Von Gewalt betroffene Familien flüchten Hals über Kopf und lassen ihr ganzes Hab und Gut zurück. Der Fussmarsch in sicherere Gebiete dauert oft mehrere Tage. Insbesondere für Familien mit kleinen Kindern, älteren Menschen oder solchen mit Behinderung ist eine so eine Reise herausfordernd und gefährlich.

Um den vertriebenen Familien schnell zu helfen, verteilen wir Nothilfe-Sets. Die Sets enthalten Hygieneartikel, Material zur Verbesserung von Unterkünften sowie Kochutensilien. Geflüchtete müssen oft auch lange Zeit ohne medizinische Hilfe auskommen. Wo sie leben, fehlt es meist an Basisleistungen und Infrastruktur. Mit mobilen Kliniken versorgen wir Patienten in abgelegenen Gebieten, die unter akuten oder chronischen Krankheiten leiden.


Gesundheitsversorgung

In einem Lager, das Flüchtlinge aus Hawija beherbergt, betreibt Medair eine Klinik für medizinische Erstversorgung. Noch immer wird das Gebiet von bewaffneten Gruppen kontrolliert. Ein aus der Dorfgemeinschaft rekrutiertes Gesundheitsteam besucht Familien in ihren Zelten. Das Ziel: gute Gesundheits- und Ernährungsgewohnheiten zu fördern und die Menschen direkt zu unterstützen.

Wenn Anwohner wieder in ihre Heimat zurückkehren, ist diese meist vollständig zerstört. An Orten wie diesen stellt Medair in vier Kliniken Medikamente und Personal zur Verfügung, bis die Einrichtungen wieder ohne fremde Hilfe betrieben werden können.


 Mobile medizinische Einsatzteams

Wenn Gewalt ganze Menschenmassen zur Flucht zwingt, überlastet dies lokale Gesundheitssysteme. Die Menschen haben in ihrer direkten Umgebung keinen oder nur schweren Zugang zu gesundheitlicher Versorgung. Medair verfügt über zwei mobile medizinische Einsatzteams und nimmt sich dieser Flüchtlinge an.


Wasser und sanitäre Anlagen

In den Bauruinen, Lagerräumen oder einfachen Zelten, in denen die Flüchtlinge leben, fehlen oft sanitäre Anlagen. Auch das Wasser zum Trinken oder Kochen ist knapp. Medair versorgt Betroffene mit sauberem Trinkwasser und Wasserspeichern. Damit die Familien gesund bleiben, verteilen wir Wasserreinigungstabletten, Kanister und Hygieneartikel. Zudem helfen wir bei der Reparatur sanitärer Anlagen oder errichten neue. Auch klären wir Familien persönlich darüber auf, wie sie gesund bleiben und sich vor Krankheiten schützen können.


Finanzielle Unterstützung

Medair bietet vertriebenen Familien, die auf die Rückkehr in ihre Heimat warten müssen, Bargeld an. Damit können sie ihre Unterkunft finanzieren und andere überlebenswichtige Güter erwerben.

DAS WURDE 2017 ERREICHT

90.144

Sprechstunden wurden in von Medair unterstützten Kliniken durchgeführt

13.226

Menschen wurden über Gesundheits- und Hygienefragen aufgeklärt

3.548

Menschen wurden finanziell unterstützt

Khalids Geschichte

HELFEN SIE JETZT



			


INTERNATIONALE PARTNER VON MEDAIR
Spenden von Privatpersonen und Unternehmen
US-Agentur für Internationale Entwicklung
Stiftung Glückskette (CH)
EU Bevölkerungsschutz und Humanitäre Hilfe
Slovak Aid (durch Integral Alliance)